Inter­na­tio­na­le Pro­jek­te

Lin­da Tel­ling­ton-Jones in einem Angie-Kurs, Foto: pfer­diaTV
1984, Sowiet­uni­on. Lin­da Tel­ling­ton-Jones sitzt mit Freun­den beim Früh­stück. Es ent­steht ein anre­gen­des Gespräch dar­über, dass Tie­re Gren­zen und Res­sen­ti­ments zwi­schen Men­schen zu öff­nen imstan­de sind. Der Name „Ani­mal Ambassa­dors“ wird geschaf­fen.
Es folg­ten Koope­ra­tio­nen mit Green Chim­neys, Kin­der­pro­jek­te mit TTouch im Strei­chel­zoo, Hun­de­trai­nings mit straf­fäl­lig gewor­de­nen Jugend­li­chen, sowie ers­te Angie-Kur­se mit Pfer­den sowie Hun­den.
An ver­schie­den Orten der Welt fühl(t)en Men­schen sich inspi­riert, Ani­mal Ambassa­dors zu wer­den, Bot­schaf­ter der Tie­re. Dabei trägt die Idee von Lin­da zum einen den Schutz der Tie­re in sich, aber auch das Ver­ständ­nis von Tie­ren als unse­ren Leh­rern. Tie­re haben eine Bot­schaft für uns Men­schen, durch sie ver­ste­hen wir die Welt ein ent­schei­den­des Stück bes­ser. Durch ihre Lie­be zu Tie­ren ver­bin­den sich Men­schen unter­schied­li­cher Län­der und Kul­tur­krei­se.
Natur-Medi­ta­ti­on, Foto: Lina Mei­ling
In Deutsch­land ent­stand in einer Grup­pe um Bibi Degn das Angie-Kon­zept: Kin­der wer­den zu „Schutz­en­geln“ für Pfer­de und ler­nen in Kurs­form mit Hil­fe der Tel­ling­ton-Tech­ni­ken einen acht­sa­men, gewalt­frei­en Umgang mit Pfer­den.
In die­sen Kur­sen lässt sich immer wie­der beob­ach­ten, wie selbst­ver­ständ­lich Kin­der die­se Acht­sam­keit mit den Tie­ren auf ihren Umgang mit­ein­an­der über­tra­gen.
Die Fas­zi­na­ti­on dar­über ver­bin­det seit ca. 20 Jah­ren Bibi Degn und Rela­na Beck in einer tie­fen Freund­schaft, aus der 2004 der Ver­ein Ani­mal Ambassa­dors e.V. gebo­ren wur­de.
Die inter­na­tio­na­le Zusam­men­ar­beit mit ande­ren Kin­dern, Jugend­li­chen und berühr­ten Erwach­se­nen ist uns ein zen­tra­les Anlie­gen, das sich u.a. in fol­gen­den Pro­jek­ten äußert:

„Chan­cen­rei­ter“

Andrea Wenz­law­si arbei­tet mit Flücht­lings­kin­dern. Oft wird ver­ges­sen, dass in soge­nann­ten „Flücht­lings­pro­jek­ten“ Kin­der unter­schied­lichs­ter Her­kunft zusam­men­ge­fasst wer­den, die unter ande­ren Umstän­den nie­mals Kon­takt zuein­an­der hät­ten. Dar­aus ent­ste­hen beson­de­re Schwie­rig­kei­ten, aber beim Ler­nen mit den Tie­ren auch beson­de­re Chancen.Die Lehr­gän­ge in Anda­lu­si­en mit ara­bi­schen und spa­ni­schen Pfer­den fin­den tra­di­tio­nell seit über 10 Jah­ren jedes Jahr im Sommer/ Herbst statt. Kin­der aus Deutsch­land, Öster­reich, der Schweiz und Spa­ni­en kom­men oft meh­re­re Jah­re hin­ter­ein­an­der zusam­men und bil­den Jung­pfer­de aus, rei­ten durch kar­ge Land­schaf­ten und ler­nen eine freie­re Art der Pfer­de­hal­tung und des Lebens ken­nen.

 

- Stück­chen Erde mit Flücht­lings­kin­dern — Juli u Sophie

- Wei­te­res?

Anda­lu­si­en

Andrea Wenz­law­si arbei­tet mit Flücht­lings­kin­dern. Oft wird ver­ges­sen, dass in soge­nann­ten „Flücht­lings­pro­jek­ten“ Kin­der unter­schied­lichs­ter Her­kunft zusam­men­ge­fasst wer­den, die unter ande­ren Umstän­den nie­mals Kon­takt zuein­an­der hät­ten. Dar­aus ent­ste­hen beson­de­re Schwie­rig­kei­ten, aber beim Ler­nen mit den Tie­ren auch beson­de­re Chancen.Die Lehr­gän­ge in Anda­lu­si­en mit ara­bi­schen und spa­ni­schen Pfer­den fin­den tra­di­tio­nell seit über 10 Jah­ren jedes Jahr im Sommer/ Herbst statt. Kin­der aus Deutsch­land, Öster­reich, der Schweiz und Spa­ni­en kom­men oft meh­re­re Jah­re hin­ter­ein­an­der zusam­men und bil­den Jung­pfer­de aus, rei­ten durch kar­ge Land­schaf­ten und ler­nen eine freie­re Art der Pfer­de­hal­tung und des Lebens ken­nen.

Foto-Quel­le:

Ska­ra Gün­ther unter­rich­tet deutsch-tsche­chi­sche Angie­kur­se mit Pfer­den

Seit dem Som­mer 2018 fin­den im west­tsche­chi­schen Dörf­chen Mile­vo, in der Nähe von Kladru­by,
zwei­spra­chi­ge Angie Kur­se statt. Die Kin­der ver­brin­gen die Woche mit ca. 40 Island­pfer­den in wun­der­schö­ner Natur. Der Unter­richt wird in der jewei­li­gen Mut­ter­spra­che des Kin­des gehal­ten, doch auch die anfäng­li­che Sprach­bar­rie­re zwi­schen den Kin­dern löst sich schnell auf und es ent­steht ein tief­ge­hen­des Ver­ständ­nis für­ein­an­der und die Pfer­de, das nicht unbe­dingt auf Wor­te ange­wie­sen ist.