Tie­re als Leh­rer

Ani­mal Ambassa­dors e.V. tritt für acht­sa­me Begeg­nun­gen zwi­schen Men­schen und Tie­ren ein, die für bei­de Sei­ten berei­chernd sind. Wir för­dern mit unse­rer Arbeit die Tie­re in ihrer Ent­wick­lung, stei­gern ihr kör­per­li­ches Wohl­be­fin­den und das gegen­sei­ti­ge Ver­trau­en. Wenn wir ihnen dabei auf Augen­hö­he begeg­nen, kön­nen wir viel von ihnen ler­nen – auch über uns selbst.

Die “Bot­schaft der Tie­re” lässt sich also im dop­pel­ten Sin­ne ver­ste­hen. Zum einen wer­den Tie­re in der Men­schen­welt oft miss­ver­stan­den. Die Bot­schaf­ter der Tie­re set­zen sich dafür ein, die Spra­che der Tie­re bes­ser zu ver­ste­hen und für sie zu ver­mit­teln. Zum ande­ren haben Tie­re Bot­schaf­ten für uns. Wenn wir sie hören und uns für das öff­nen, was wir durch sie ler­nen kön­nen, wer­den wir viel­fäl­tig beschenkt und kön­nen uns wei­ter­ent­wi­ckeln.

Acht­sam­keit als Grund­hal­tung

 Wir för­dern eine wert­schät­zen­de Hal­tung Tie­ren, ande­ren Men­schen und sich selbst gegen­über. Die Wür­de des Ein­zel­nen wird geach­tet, unab­hän­gig von Alter, Geschlecht, Aus­bil­dungs­stand, even­tu­el­len kör­per­li­chen, geis­ti­gen, kul­tu­rel­len oder her­kunfts­be­ding­ten Eigen­hei­ten.

Die Natur ist die Lebens­grund­la­ge für uns alle. Men­schen und Tie­re sind ein­ge­bun­den in der Natur und Teil eines gro­ßen Gan­zen. Ani­mal Ambassa­dors möch­te Kin­dern Ver­ant­wor­tung, Ach­tung und Respekt für Mensch, Tier und Natur ver­mit­teln.

 

 Im Vor­der­grund unse­rer Arbeit steht das Bestre­ben, Unter­drü­ckung als Mit­tel in der Arbeit mit Tie­ren so weit­ge­hend zu ver­mei­den, wie es die gege­be­ne Situa­ti­on unter Beach­tung der phy­si­schen und psy­chi­schen Sicher­heit der Betei­lig­ten erlaubt. Vor­her­seh­ba­re Situa­tio­nen, wel­che eine Unter­drü­ckung von Tie­ren bedin­gen, schei­den als Arbeits­mit­tel aus.

Es ist uns bewusst, dass die­ser Anspruch nur in Annä­he­run­gen umsetz­bar ist. Unser Aus­tausch mit­ein­an­der, die Inte­gra­ti­on der Phi­lo­so­phie in alle Berei­che des Lebens und die Tech­ni­ken, die wir leh­ren unter­stüt­zen uns in dem Pro­zess, die­sen Leit­ge­dan­ken immer wie­der zu ver­wirk­li­chen und das Ide­al einer part­ner­schaft­li­chen Ver­bin­dung von Mensch und Tier erfahr­bar zu machen.

Unser Ansatz in der tier­ge­stütz­ten Päd­ago­gik und The­ra­pie

In den Begeg­nun­gen zwi­schen Men­schen und Tie­ren ler­nen bei­de Sei­ten gemein­sam und von­ein­an­der. Damit dies gelin­gen kann, braucht es einen ent­spann­ten und ver­trau­ens­vol­len Rah­men, in dem man ohne Stress und Angst ler­nen kann. Die Erfah­run­gen mit Tie­ren spre­chen Ver­stand, Gefühl und Kör­per an und wir­ken ganz­heit­lich. Mensch und Tier wer­den in ihrer indi­vi­du­el­len Ein­zig­ar­tig­keit gese­hen und jeder Lern­schritt der jewei­li­gen Situa­ti­on ange­passt. Gro­ße Her­aus­for­de­run­gen wer­den in klei­ne Schrit­te auf­ge­teilt und so bewäl­tig­bar.

So schaf­fen wir einen siche­ren Rah­men, in dem Kin­der sich aus­pro­bie­ren dür­fen und den Pro­zess in der Begeg­nung mit dem Tier nach und nach selbst steu­ern. Durch die Arbeit mit dem Tier ler­nen sie, ihren Kör­per und ihre Bedürf­nis­se bes­ser wahr­zu­neh­men, indi­vi­du­el­le Unter­schie­de anzu­er­ken­nen und ihr Ver­hal­ten zu ver­än­dern. Sie ler­nen zu ler­nen.

 Wir sind davon über­zeugt, dass jedes Ver­hal­ten für das Indi­vi­du­um sinn­haft ist. Pro­ble­ma­ti­sches Ver­hal­ten resul­tiert immer aus dem Ver­lust von Balan­ce auf kör­per­li­cher, sozia­ler oder emo­tio­na­ler Ebe­ne. Mit Tech­ni­ken der Tel­ling­ton-Metho­de und Con­nec­ted Riding kön­nen wir sowohl den Men­schen als auch den Tie­ren hel­fen, ihr Gleich­ge­wicht wie­der zu fin­den.      Als Begleit­per­so­nen leben wir eine wert­schät­zen­de Hal­tung allen Lebe­we­sen gegen­über vor, indem wir in jeder Hand­lung Men­schen und Tie­ren auf Augen­hö­he und mit Ach­tung begeg­nen. Denn Ler­nen geschieht immer – fan­gen wir mit dem nächs­ten Schritt an!

Metho­den

Ani­mal Ambassa­dors spannt eine Brü­cke zwi­schen ver­schie­de­nen posi­ti­ven Lern­an­sät­zen und Metho­den für Men­schen und Tie­re.

Die Metho­den bie­ten kla­re Tech­ni­ken, die eine acht­sa­me Hal­tung gegen­über Tie­ren und Men­schen trans­por­tie­ren, ohne dies expli­zit benen­nen zu müs­sen. Das schafft beson­ders in kon­flikt­haf­ten und schwie­ri­gen Situa­tio­nen die Mög­lich­keit, sich auf die ein­zel­nen Tech­ni­ken zu besin­nen, um durch das Tun die Stim­mung und das Ver­hal­ten zu ent­span­nen.

Die Tel­ling­ton-Metho­de® ist eine ruhi­ge und sanf­te Metho­de, Pfer­de und ande­re Tie­re ohne Stress, Druck oder Gewalt aus­zu­bil­den. Die Tel­ling­ton-Metho­de beinhal­tet Kör­per­ar­beit in Form von TTou­ches®, Boden­ar­beit im Lern­par­cours, pfer­de­freund­li­ches und gesund­erhal­ten­des Rei­ten sowie theo­re­ti­sches Wis­sen über das Wesen der Pfer­de und den kom­mu­ni­ka­ti­ven Umgang mit ihnen.

Ent­wi­ckelt wur­de die Metho­de von Lin­da Tel­ling­ton-Jones.

Con­nec­ted Riding® erwei­tert unse­re Angie-Kur­se um die Idee des aus­ba­lan­cier­ten Sit­zes. Der neu­tra­le Sitz bringt Rei­ter und Pferd ohne Druck in Kon­takt und Kom­mu­ni­ka­ti­on. Der Rei­ter kann die Bewe­gun­gen des Pfer­des gut in den eige­nen Kör­per inte­grie­ren und so Hal­te­span­nun­gen ver­mei­den und eine wei­che Kom­mu­ni­ka­ti­on erler­nen.

Ent­wi­ckelt wur­de die Metho­de von Peg­gy Cum­mings.

In der Gewalt­frei­en Kom­mu­ni­ka­ti­on (GFK) geht es dar­um, Kon­flik­te so zu lösen, dass jeder ver­sucht zu ver­ste­hen, was sein Gegen­über bewegt. Wenn wir ver­ste­hen, was den ande­ren bewegt und wir nicht ver­su­chen unse­re Wün­sche durch­zu­drü­cken, ent­steht Kon­takt und Aggres­si­on und Ärger kön­nen ver­schwin­den.

Ent­wi­ckelt wur­de die Metho­de von Mar­shall Rosen­berg.

Die Mar­te Meo Metho­de bie­tet Basis­in­for­ma­tio­nen, zu einer gelun­ge­nen Inter­ak­ti­on zwi­schen Men­schen. Kin­der und Erwach­se­ne ler­nen, wie sie erfolg­rei­cher mit ande­ren in einen posi­ti­ven Kon­takt kom­men kön­nen und die­sen Kon­takt auch bestän­dig auf­recht erhal­ten kön­nen. Die dadurch erlang­te Sicher­heit im Kon­takt mit ande­ren lässt Kin­der und Erwach­se­ne siche­rer und selbst­be­wuss­ter auf­tre­ten.

Ent­wi­ckelt wur­de die Metho­de von Maria Aarts.

Sat­zung und Leit­bild des Ver­eins

Sat­zung und Leit­bild des Ver­eins hin als pdfs zum Ancli­cken (s. www. aniam.de)

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